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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Spielhallen Klassiker Gauntlet II

Post von Knight Rider » 18.07.2026 09:06:31


„Wer ist hier der echte Thor? – Als am Automaten plötzlich vier rote Krieger gleichzeitig die Äxte schwangen und das Chaos die absolute Perfektion erreichte!“

Wir schreiben das Jahr 1986. Nur ein einziges Jahr nach dem gigantischen Erfolg des ersten Gauntlet-Automaten [?], goss Atari direkt das nächste flüssige Kotelett in die Münzschlitze der Nation. Sie veröffentlichten Gauntlet II!

Für unsere Ü50Surfer und die treuen Arcade-Veteranen war dieser Automat die absolute Krönung der kooperativen Dungeon-Crawler. Das Spiel behielt die brachiale Action bei, warf uns aber eine revolutionäre Neuerung vor die Füße, die das ungeschriebene Gesetz des Vorgängers komplett aushebelte. Schluss mit dem ewigen Streit auf der Couch oder am Gehäuse, wer den mächtigen roten Krieger steuern darf [?] – ab sofort durfte jeder genau das spielen, was er wollte!

? 1. Die Farbrevolution: Vier Krieger auf einem Haufen!

Das absolute Alleinstellungsmerkmal von Gauntlet II war die Aufhebung der starren Charakter-Farbbindung.

  • Freie Klassenwahl: Wenn vier Kumpels an den Automaten traten und alle Bock auf pure Nahkampfgewalt hatten, dann spielten eben vier Krieger gleichzeitig auf dem Bildschirm!
  • Die Farb-Identität: Damit man im dichten Pixelgewusel nicht den Überblick verlor, trennte das Spiel die Helden nun strikt nach der Farbe des jeweiligen Joysticks. So zog man plötzlich als Roter Krieger, Blauer Krieger, Gelber Krieger und Grüner Krieger gemeinsam in die Schlacht. Ein Trupp aus vier blauen Walküren [?] oder vier grünen Elfen machte das Labyrinth im Handumdrehen unsicher.

? 2. Neue Schrecken im Verlies: Drachen, Säurepfützen und der „It“-Fluch

Atari polierte nicht nur die Charakterauswahl auf, sondern machte die unendlichen Labyrinthe noch deutlich dynamischer, fieser und unberechenbarer:

  • Der Drachen-Schock: Traf man im ersten Teil meist auf endlose Geisterhorden, blockierte in Gauntlet II plötzlich ein riesiger, bildschirmfüllender Drache den Gang! Er feuerte mächtige Feuerbälle ab, hielt enorm viele Treffer aus und bewachte die wertvollsten Schatzkisten.
  • Tückische Fallen: Die Level waren gespickt mit giftigen Säurepfützen und Wänden, die sich wie von Geisterhand hin- und herverschoben.
  • Das „IT“-Spiel (Du bist es!): Eine der genialsten und gemeinsten neuen Mechaniken! Berührte man ein spezielles, leuchtendes Amulett, war man „IT“ (der Gejagte). Ab diesem Moment stürzten sich alle Monster auf der Karte ausschließlich auf diesen einen Spieler. Die einzige Rettung? Man musste schnell einen der anderen Mitspieler rammen, um den Fluch wie beim Fangen-Spielen auf dem Schulhof an den Kumpel weiterzugeben! Das sorgte am Automaten für lautes Brüllen und wilde Ellbogen-Checks. ?

?️ 3. Eine Stimme voller Hohn: „I am Atari, and you are dead!“

Der integrierte Sprach-Synthesizer lief in Gauntlet II zur absoluten Höchstform auf. Die blecherne, herrische Computerstimme kommentierte das Geschehen noch zynischer und interaktiver:

  • Neben den bekannten, panischen Warnungen wie „Warrior needs food badly!“ [?] oder dem legendären Entsetzen, wenn jemand die Nahrung zerschoss, meldete sich der Automat nun direkt zu Wort, um uns zu verhöhnen.
  • Starb das gesamte Team im selben Moment, dröhnte ein hämisches Lachen durch die Spielhalle, gefolgt von Sätzen wie: „That was a pathetic attempt!“ (Das war ein jämmerlicher Versuch!). Man griff sofort zittrig in die Hosentasche, um dem Spott mit der nächsten D-Mark ein Ende zu bereiten.

? 4. Der endlose Münzschacht: Die Sucht nach Secret-Leveln

Gauntlet II bot noch mehr Geheimnisse für das hart verdiente Taschengeld. Überall in den tieferen Ebenen waren geheime Räume (Secret Rooms) versteckt.

  • Erreichte man eine solche Kammer, musste man innerhalb eines extrem knappen Zeitlimits eine bestimmte Aufgabe lösen – zum Beispiel alle Schatzkisten einsammeln, ohne ein einziges Mal getroffen zu werden.
  • Schaffte man das Kunststück, belohnte uns der Automat mit permanenten Upgrades oder tausenden Lebenspunkten, was den gierigen Münzeinwurf im Sekundentakt kurzzeitig stoppte.

Gauntlet II perfektionierte im Jahr 1986 das, was das Original losgetreten hatte. Es brachte uns mehr Freiheit, mehr fiese Intrigen im Team durch den „IT“-Fluch und bewies uns, dass vier rote Krieger manchmal genau die richtige Antwort auf die Schrecken der Unterwelt sind.

Jetzt seid ihr dran, feuererprobte Arcade-Veteranen! Der Münzschlitz blinkt erneut:

  • Habt ihr damals in der Spielhalle die absolute Freiheit genutzt und seid auch mal im puren Vierer-Krieger- oder Vierer-Magier-Trupp angetreten?
  • Wer von euch hat beim gemeinen „IT“-Fluch auch regelmäßig den besten Kumpel gerammt, um die Monsterhorden im letzten Moment abzuwälzen? ?
  • Und welche Neuerung hat euch in Teil II am meisten begeistert – der fiese Drache oder die spöttischen neuen Sprüche des Automaten?

Teilt eure farbenfrohen Labyrinth-Schlachten, Highscores und Gauntlet-II-Erinnerungen mit uns in den Kommentaren! „Welcome back to the Dungeon!“

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