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05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
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31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
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29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Spielhallen Klassiker Gauntlet (das war damals mal richtig geiler Scheiss ?)

Gauntlet (das war damals mal richtig geiler Scheiss ?)

Post von Fred Feuerstein » 29.07.2026 18:08:56


Leute das war damals wirklich krasser Scheiss ?

Als wir wussten wie das Spiel läuft, ist einer von unserer Clique da angetreten als aufgeschlossen wurde, holte sich erstmal einen Pott Kaffee und eventuell irgendwas am Automaten, oder man hatte sich in der Fussgängerzone bei Nordsee einen Bremer oder ein Eilachs Baguette mitgebracht.

Dann sofort ab ans Gauntlet Gerät, 1 DM eingeworfen den Stuhl bequem zurechtgerückt und dann wurde der Elf oder der Wizard aufgebaut, wir kannten inzwischen alle Level, wussten wo das “Food” steht oder wo man am schnellsten einen blöden Level beendet

Wenn dann nach und nach die Truppe eintrudelte, wer Lust hatte spielte so lange er wollte und wenn wir mittags in die Mensa stürzten blieb einer da und hielt die Stellung, der Healthgrad (Lebensenergie) war zu diese Zeit meistens 5stellig, also fast unsterblich. Wer wer anders wollte konnte er ja auch gerne mitspielen. 

Gab ja schliesslich 4 Sitzplätze am Gerätalso hauten die ihren Taler rein, wählten meist den Warrior oder die Valküre, rannten durch 4 oder 5 Level voller Geister, Kobolde und Dämonen und “Peng" weg waren sie .

Das war lustig so lange es dauerte, irgendwann wurde an der Platine rumgefummelt und man bekam nur noch die Hälfte des “Foods” und alles was rumlief un dich zu töten war auch widerstandsfähiger als vorher.

 

Da war der Spass vorbei ???????

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Fred Feuerstein
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Beiträge: 1
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Post von Retromemo » 15.07.2026 18:16:40


„ELF BRAUCHT ESSEN! – Wer bei dieser blechernen, herrischen Computerstimme sofort das hektische Klappern von Münzen und das panische Werfen von Äxten vor Augen hat, steht mitten in der glorreichen Spielhallen-Ära von 1985!“

Wir schreiben das Jahr 1985. Während am C64 zu Hause noch pixelige Grafik-Adventures liefen [?], entfesselte der Arcade-Gigant Atari in den Spielhallen (Arcades) ein absolutes Monster von einem Automaten: Gauntlet (erschaffen von Ed Logg)! Es war nicht nur ein Spiel – es war ein technologisches und soziales Phänomen, das das Genre des kooperativen Hack-and-Slay im Alleingang begründete.

Für unsere Ü50Surfer und die Arcade-Veteranen der ersten Stunde war der riesige Gauntlet-Automat das absolute Epizentrum des Wochenendes. Weg war das Prinzip, bei dem man einsam an einem Joystick stand. Gauntlet brachte uns den Vier-Spieler-Mehrspielermodus an einem einzigen Bildschirm – ein gigantischer, lauter und erbarmungsloser Münzen-Fresser, der uns reihenweise das Taschengeld aus den Taschen zog!

?️ 1. Das legendäre Vierer-Gespann: Wer steuert den Krieger?

Das absolut Bahnbrechende an dem klobigen Holzautomaten waren die vier separaten Joysticks, die im Halbkreis an der Vorderseite angebracht waren. Jeder Stick war farblich fest einer bestimmten Fantasy-Klasse zugeordnet. Man suchte sich seine Helden-Rolle nicht im Menü aus, sondern man stellte sich physisch an den Platz des jeweiligen Charakters:

  • Thor der Krieger (Rot): Das absolute Kraftpaket im Nahkampf. Mit seiner Axt mähte er ganze Monsterhorden nieder, war dafür aber anfällig gegen Magie.
  • Merlin der Zauberer (Gelb): Der Meister der Mystik. Seine magischen Tränke (Potions) reinigten im Handumdrehen den gesamten Bildschirm von Geistern, im Nahkampf war er jedoch schwach wie ein neugeborenes Fohlen.
  • Thyra die Walküre (Blau): Die perfekte Allrounderin. Dank ihres dicken Schildes besaß sie die stärkste Verteidigung im Spiel und konnte feindliche Treffer klaglos wegstecken.
  • Questor der Elf (Grün): Der pfeilschnelle Fernkämpfer. Er flitzte im Sekundentempo durch die Labyrinthe und schoss seine Pfeile schneller ab, als die Monster spawnen konnten

?️ 2. Die Stimme aus der Finsternis: „Warrior needs food badly!“

Gauntlet nutzte einen der ersten modernen Sprach-Synthesizer (Atari TMS5220-Chip), um dem Spiel eine eigene, unheilvolle Persönlichkeit zu verleihen. Die tiefe, blecherne und unfassbar herrische Erzählerstimme dröhnte so lautstark aus den Boxen des Automaten, dass sie den gesamten Lärm der Spielhalle übertönte.

  • Die Stimme gab uns unbarmherzig den Statusbericht durch. Legendär und für immer im Gehirn eingebrannt sind Sätze wie: „Elf needs food badly!“ (Der Elf braucht dringend Essen!) oder „Blue Warrior shot the food!“ (Der blaue Krieger hat das Essen erschossen!).
  • Der pure Sabotage-Nervenkrieg: Die Lebensenergie der Helden tickte im Sekundentakt unaufhaltsam nach unten – es war ein permanenter Countdown gegen den Tod. Die einzige Rettung waren pixelige Brathähnchen und Bierkrüge, die auf dem Boden der Labyrinthe lagen. Wenn im hitzigen Gefecht ein ungeschickter Partner aus Versehen mit seinem Pfeil das rettende Essen zerschoss, brach am Automaten das pure, lautstarke Chaos aus! ?

? 3. Der Tod im Labyrinth: Geister, Monster-Generatoren und der Sensenmann

Das Spielprinzip warf uns in eine schier unendliche Anzahl von düsteren, isometrischen Verliesen. Das Ziel? Finde den Ausgang zur nächsten Ebene! Doch der Weg war ein absoluter Albtraum:

  • Überall auf dem Pixelfeld standen Monster-Generatoren (wie kleine Knochenhaufen oder Geisterportale). Solange man diese Basen nicht mit der Axt oder dem Zauber zertrümmerte, spuckten sie im Sekundentakt unaufhaltsam neue Horden von Gespenstern, Dämonen und Ketzern aus, bis der gesamte Bildschirm flimmerte.
  • Der unbesiegbare Tod: Der absolute Horror war der Sensenmann (Death). Diese rot leuchtende Skelett-Kreatur ignorierte alle normalen Angriffe komplett. Sie schwebte unaufhaltsam auf die Helden zu und saugte ihnen bei Berührung hunderte Lebenspunkte auf einmal aus der Leiste. Die einzige Rettung war das opfern eines der seltenen Zaubertränke, um den Tod in die Flucht zu schlagen.

? 4. Der unersättliche Münzschlitz: Insert Coin to Live!

Was Gauntlet aus wirtschaftlicher Sicht zum unangefochtenen König der Spielhallen machte, war die revolutionäre „Pay-to-Play“-Mechanik. Das Spiel hatte kein „Game Over“ im klassischen Sinne.

  • Wenn die Lebensenergie auf Null sank, fror die Spielfigur einfach ein. Der Automat fing wild an zu blinken und forderte uns auf: „Insert Coin!“
  • Stand man zu viert am Automaten und war mitten in einem epischen Vorstoß in Level 45, kramte man panisch in den Hosentaschen, warf die nächste D-Mark oder den nächsten Schilling in den Schlitz, und der Held erwachte mit frischen 2000 Lebenspunkten sofort wieder zum Leben! Gauntlet war eine geniale, süchtig machende Gelddruckmaschine, die uns stundenlang an die Joysticks fesselte.

Gauntlet war der unangefochtene Urvater des kooperativen Dungeon-Crawlers. Es bewies uns im Jahr 1985, dass das gemeinsame Kämpfen gegen das Böse am meisten Spaß macht, wenn man sich den Ellbogen in die Rippen rammt, sich um das letzte Brathähnchen streitet und gemeinsam die Taschen leert, um dem Tod noch eine weitere Runde zu trotzen.

Jetzt seid ihr dran, liebe Arcade-Helden und Dungeon-Crawler von damals! Der Münzschlitz blinkt:

  • An welchem Platz standet ihr damals am liebsten am Gauntlet-Automaten: Wart ihr im Team Krieger, Zauberer, Walküre oder habt ihr den flinken Elfen bevorzugt?
  • Wer von euch hat im hitzigen Gefecht auch regelmäßig das rettende Essen erschossen und den Zorn der gesamten Clique auf sich gezogen? ?
  • Und wie viel von eurem hart verdienten Taschengeld ist damals schätzungsweise im unersättlichen Münzschacht des Atari-Monsters gelandet?

Teilt eure epischsten Labyrinth-Fluchten, Sprachausgabe-Erinnerungen und Nostalgie-Momente mit uns in den Kommentaren! „Don't shoot the food!“

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