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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Games Age of Empires ????

Age of Empires ????

Post von Retromemo » 14.07.2026 18:20:21


„Roroko? Chopper! – Wer bei diesen Worten sofort das Hacken von Holz und das unaufhaltsame Vorrücken von Elite-Langbogenschützen vor Augen hat, war 1999 am PC dabei!“

Wir schreiben das Jahr 1999. Während Stronghold uns noch den perfekten Pechgraben austüfteln ließ, veröffentlichten die Ensemble Studios und Microsoft ein Spiel, das den absoluten Thron der Echtzeit-Strategie besteigen sollte: Age of Empires II: The Age of Kings!

Für unsere Ü50Surfer und Gaming-Veteranen war Age of Empires II die absolute Perfektion des Genres. Es nahm das historische Fundament des Vorgängers und verfeinerte es zu einem zeitlosen Meisterwerk. Ein Spiel, das uns nicht nur die Geschichte des Mittelalters näherbrachte, sondern auch dafür sorgte, dass wir im Schlaf die Rohstoffe Holz, Nahrung, Gold und Stein zählten, während die mechanische IBM-Tastatur unter den hektischen Klicks erbebte.

?️ 1. Die vier Zeitalter: Der unaufhaltsame Aufstieg der Zivilisation

Das Spielprinzip von Age of Empires II war ein epischer Wettlauf durch die Jahrhunderte. Man startete mit einem Dorfzentrum, drei einfachen Dorfbewohnern und einem berittenen Späher in der dunklen, nebligen Dunklen Zeit. [1]

  • Die Evolution: Durch das fleißige Sammeln von Beeren, das Jagen von Wildschweinen und das Fällen von Bäumen sammelte man genug Ressourcen, um die Epochen zu wechseln.
  • Mit jedem Klick öffnete sich das Tor zu einer neuen Welt: Über die Feudalzeit und die Ritterzeit kämpfte man sich bis in die glorreiche Imperialzeit vor.
  • Plötzlich wurden aus einfachen Keulenschwingern stolze, vollgepanzerte Paladine und das kleine Holzdorf mutierte zu einer uneinnehmbaren Festung mit gewaltigen Steinmauern und majestätischen Burgen.

? 2. Die Einzigartigkeit der Völker: Teutonische Ritter und die Trebuchets

Mit stolzen 13 verschiedenen historischen Zivilisationen (von den Britonen über die Teutonen bis hin zu den Mongolen und Sarazenen) bot das Spiel eine taktische Tiefe, die uns monatelang fesselte.

  • Die Spezialeinheiten: Jedes Volk hatte in der Burg seine ganz eigene, unverkennbare Elite-Einheit. Wer erinnert sich nicht an die Teutonischen Ritter, die wie wandelnde Panzer im Schneckentempo über das Schlachtfeld walzten und alles im Nahkampf kurz und klein schlugen? Oder die britischen Langbogenschützen, die feindliche Truppen aus einer Entfernung beschossen, die jenseits des Bildschirms lag?
  • Die ultimative Belagerungswaffe: Unvergessen ist das Trebuchet (die rotierende Steinschleuder). Man musste die riesige Maschine mühsam an der Front aufbauen, während sie sich lautstark entfaltete. Doch wenn die tonnenschweren Gesteinsbrocken flogen und feindliche Burgen Stein für Stein in Schutt und Asche legten, war das pure Gänsehaut.

?️ 3. „Wololo!“ und die epischen Kampagnen von William Wallace bis Johanna von Orleans

Die Einzelspieler-Kampagnen waren für uns damals besser als jeder Geschichtsunterricht. Vollständig vertont mit einer tiefen, atmosphärischen Erzählerstimme lernten wir die historischen Schlachten der Menschheit kennen:

  • Man lernte das Spiel im schottischen Hochland an der Seite von William Wallace, verteidigte Frankreich mit Johanna von Orleans oder ritt mit Dschingis Khan durch die asiatische Steppe.
  • Der Bekehrungs-Kult: Und natürlich gab es da noch den Mönch. Wer eine feindliche Armee ohne Gewalt stoppen wollte, schickte die heiligen Männer an die Front. Mit erhobenen Händen und dem legendären Schlachtruf „Wololo!“ meditierten sie so lange auf einen gegnerischen Ritter ein, bis dieser seine Rüstung umfärbte und plötzlich für das eigene Team kämpfte! Ein absolut genialer (und extrem nervenaufreibender) Moment jener Tage.

? 4. Das Fundament des Multiplayer-Wahnsinns

Age of Empires II war der absolute König auf jeder LAN-Party um die Jahrtausendwende. Wenn sich acht Spieler auf der Karte „Unbekannt“ oder „Grünland“ trafen, fliegende Daten die Festplatten zum Glühen brachten und im Minutentakt die berüchtigten Sound-Zitate durch den Raum gebrüllt wurden (wie die „11“ für das dreckige Lachen oder die „1“ für das zustimmende „Ja“), dann war das Spielspaß in seiner reinsten Form.

Das Spiel ist so perfekt gealtert, dass es bis heute – als Definitive Edition – eine riesige, weltweite E-Sports-Gemeinde begeistert und Profis um hunderttausende Dollar spielen. Aber das Gefühl von 1999, als man das erste Mal eine eigene Burg baute und die Paladine in die Schlacht schickte, bleibt für immer unerreicht.

Jetzt seid ihr dran, liebe Feldherren und Imperialzeit-Könige!

  • Welches Volk war damals eure absolute Nummer 1, wenn es auf das Schlachtfeld ging? Wart ihr im Team Teutonen, Britonen oder habt ihr die Byzantiner bevorzugt?
  • Wer von euch hat auch regelmäßig den Cheat-Code „how do you turn this on“ eingetippt, um mit dem blauen Shelby-Cobra-Rennwagen die feindlichen Ritter wegzupusten? ?
  • Und habt ihr eure Dorfbewohner damals auch so penibel per Hand sortiert, damit kein einziger faul am Dorfzentrum herumstand?

Teilt eure epischsten Schlachten, Wirtschaftstaktiken und Age-of-Empires-Erinnerungen mit uns in den Kommentaren!

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