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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Rund um die damalige Gamingwelt Damals als Games kaufen noch richtig Spass gemacht hat

Damals als Games kaufen noch richtig Spass gemacht hat

Post von Retromemo » 14.07.2026 16:49:24


„Ein halbes Kilo Spielspaß im Regal – Als man für ein neues PC-Spiel noch eine ganze Packung voller Schätze nach Hause schleppte!“

Wir reisen zurück in die Zeit, als der Kauf eines neuen Computerspiels noch ein echtes, haptisches Fest für alle Sinne war. Heute klicken wir in digitalen Stores wie Steam einfach auf „Download“, warten ein paar Minuten und das Spiel startet völlig geräuschlos auf der Festplatte. Kein Plastik, kein Papier, kein Anfassen. Doch für unsere Gaming-Veteranen und die Ü50Surfer war der Gang in den Elektronikmarkt oder den kleinen Videospielladen um die Ecke ein regelrechtes Ritual.

Der Grund dafür war eine Kunstform, die Anfang der 2000er-Systeme leider komplett ausgestorben ist: die legendäre Big Box!

? 1. Die Big Box: Riesige Kartons für epische Welten

Wer sich in den 90er-Anfängen ein neues Spiel wie Monkey Island, Ultima, Command & Conquer oder Flight Simulator kaufte, bekam kein mickriges Plastikhüllchen. Man hielt einen riesigen, wunderschön bedruckten Pappkarton in den Händen.

  • Das Kunstwerk im Regal: Die Cover waren oft aufwendig gestaltet – mit Relieflack, glänzender Silberfolie oder klappbaren Frontseiten, auf denen man wie in einem Buch erste Screenshots und Story-Details bewundern konnte.
  • Die Mogelpackung der Liebe: Die Schachteln waren riesig, obwohl der eigentliche Datenträger (ob 3,5-Zoll-Disketten oder später die CD-ROM) kaum Platz wegnahm. Der Karton war oft zu 80 % mit Luft gefüllt – aber im Regal sah diese „Spiele-Bibliothek“ einfach fantastisch und majestätisch aus.

? 2. Das Handbuch: Die perfekte Bettlektüre

Das absolute Herzstück jeder Big Box war das Handbuch. Das Wort „Anleitung“ wird diesen Meisterwerken gar nicht gerecht. Es waren oft dickere Bücher mit 100, 200 oder noch mehr Seiten.

  • Die Vorfreude: Da der Heimweg im Auto oder in der Straßenbahn quälend lang war und man es kaum erwarten konnte, das Spiel zu installieren, las man unterwegs das Handbuch. Man saugte die Hintergrundgeschichte auf, studierte die Charakterwerte und lernte Tastaturbelegungen auswendig.
  • Echte Zusatzinfos: Bei Flugsimulationen oder Strategiespielen lagen oft riesige, detaillierte Handbücher mit echten taktischen Flugmanövern oder historischen Daten zu Panzern und Flugzeugen bei. Es war eine Mischung aus Lehrbuch und Fiktion.

?️ 3. Die „Goodies“: Stoffkarten, Münzen und Gadgets

Wer eine Big Box öffnete, fühlte sich oft wie ein Schatzsucher. Die Entwickler packten neben dem Spiel haufenweise physische Extras in den Karton, für die man heute in teuren „Collector's Editions“ hunderte Euro bezahlen muss:

  • Stoffkarten: Rollenspiele wie Ultima oder Gothic lieferten echte, detaillierte Landkarten aus Stoff oder Pergamentpapier mit, die man sich als Poster an die Wand hängte.
  • Gimmicks: Bei Wing Commander lag eine metallische Piloten-Anstecknadel bei, bei anderen Spielen gab es geheime Tagebücher, Comic-Hefte oder die berühmten Papp-Drehscheiben für den Kopierschutz.

? 4. Der Einzug der DVD-Hülle: Das große Schrumpfen

Anfang der 2000er-Jahre fand diese Ära ein jähes Ende. Aus Kostengründen und um Platz in den Ladenregalen zu sparen, stellten die Hersteller die Verpackungen auf die heute bekannten, schmalen DVD-Plastikhüllen um. Die dicken Handbücher schrumpften zu kleinen, schwarz-weißen Zetteln zusammen (in denen oft nur noch die Gesundheitswarnung stand), bis sie irgendwann komplett als PDF-Datei auf der CD landeten.

Heute sind gut erhaltene Big Boxes aus den 90ern begehrte Sammlerstücke, die auf Flohmärkten und Auktionsplattformen für dreistellige Summen gehandelt werden. Sie erinnern uns an eine Zeit, in der man ein Spiel noch richtig „besitzen“ und anfassen konnte.

Jetzt seid ihr dran, liebe Sammler und Spiele-Veteranen!

  • Welche Big Box war damals euer absoluter Stolz im Zimmerregal? War es die epische Box von Diablo, Civilization oder vielleicht eine alte Flugsimulation?
  • Habt ihr die dicken Handbücher damals auch auf dem Weg nach Hause wie einen spannenden Roman verschlungen?
  • Besitzt ihr heute noch alte Spiele-Kartons im Keller oder habt ihr den Platz beim großen Umzug irgendwann geräumt?

Teilt eure Big-Box-Erinnerungen und Schatztruhen-Storys mit uns in den Kommentaren!

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Retromemo
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