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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Spielhallen Klassiker Taitos Rainbow Islands

Taitos Rainbow Islands

Post von Knight Rider » 18.07.2026 10:21:31


„REGENBOGEN-POWER! – Wer bei diesen fröhlichen Chiptune-Klängen sofort bunte Brücken in den Himmel schießt und im Sekundentakt nach Diamanten jagt, steht mitten im Spielhallen-Jahr 1987!“

Wir schreiben das Jahr 1987. Nur ein einziges Jahr nach dem weltweiten Megaerfolg von Bubble Bobble [?], überraschte der japanische Arcade-Gigant Taito die Fachwelt mit einem Nachfolger, der das bekannte Spielprinzip komplett auf den Kopf stellte: Rainbow Islands: The Story of Bubble Bobble 2!

Für unsere Ü50Surfer und die treuen Arcade-Veteranen war dieser Automat eine absolute Sensation. Weg waren die zwei kleinen, pummeligen Dinosaurier Bub und Bob [?], weg war der dunkle, feste Einzelbildschirm [?]. Die Brüder hatten ihre menschliche Gestalt als Bubby (Grün) und Bobby (Blau) zurückerhalten und mussten nun im hellen, farbenfrohen Vertikal-Scroll-Verfahren das Inselreich von den verbliebenen Monstern befreien. Statt Seifenblasen drückte uns Taito die wohl mächtigste Waffe der Retro-Ära in die Hand: das Schießen von echten Regenbögen!

? 1. Die Physik des Regenbogens: Waffe, Brücke und Zerstörer

Das Gameplay von Rainbow Islands war ein absoluter Geniestreich des kreativen Spieldesigns. Ein Regenbogen war nämlich nicht nur ein Angriff, sondern ein hochfunktionales Werkzeug, das man millimetergenau beherrschen musste:

  • Die Brücken-Funktion: Schoss man einen Regenbogen ab, bildete er einen festen, bunten Bogen in der Luft. Bubby konnte physisch auf dem Bogen herumlaufen, um höher gelegene Plattformen zu erreichen. Das war das Rückgrat des vertikalen Kletterns, da der Bildschirm unaufhaltsam nach oben scrollte.
  • Die zwei Arten der Vernichtung: Traf man ein Monster direkt mit der Regenbogen-Spitze, war es sofort besiegt. Doch die eigentliche Profi-Taktik war das Einstürzenlassen: Sprang man von oben auf einen eigenen Regenbogen drauf, krachte dieser mit einem lauten „Klong“ nach unten und erschlug im freien Fall alle Monster, die sich darunter befanden!

? 2. Der geheime Diamanten-Code: Der Weg zum wahren Finale

Rainbow Islands sah zuckersüß aus, besaß im Inneren aber eine mathematische Spieltiefe, die uns das Taschengeld reihenweise aus den Hosentaschen lockte. Wer das Spiel einfach nur durchzockte, erlebte nach der siebten Insel sein blaues Wunder und bekam nur das „Bad Ending“ präsentiert. Das wahre Finale öffnete sich nur durch den Regenbogen-Code:

  • Besiegte man Monster durch das Herunterkrachenlassen von Regenbögen, hinterließen sie farbige Diamanten.
  • Je nachdem, in welchem horizontalen Bildschirmbereich das Monster einschlug, änderte sich die Farbe des Edelsteins (von Rot über Orange bis Violett).
  • Das siebenfarbige Wunder: Man musste in jeder der sieben Welten penibel alle sieben Farben des Regenbogens als Diamant sammeln (R-G-B-O-W-Y-V). Erst wenn man die sieben Steine einer Welt komplett hatte, bekam man einen großen Riesen-Edelstein geschenkt. Und nur wer alle sieben Riesen-Diamanten besaß, schaltete nach dem vermeintlichen Endboss die geheimen drei Zusatzinseln (wie die Magical Island oder die legendäre Darius Island) frei, um das echte, glückliche Ende zu sehen!

⏱️ 3. Das sinkende Inselreich und das fliegende Grauen

Das Spiel verzieh kein Trödeln. Da die Inseln langsam im Ozean versank, tickte ein unbarmherziger, unsichtbarer Countdown gegen uns:

  • Das Flut-Drama: Ließ man sich beim Erkunden der bunten Plattformen zu viel Zeit, ertönte ein hektischer Warnsound, der Text „Hurry up!“ flackerte auf und von unten stieg unaufhaltsam pixeliges blaues Meerwasser den Bildschirm hoch! Traf uns das Wasser, war sofort ein Leben futsch.
  • Die Rache Taitos: Gleichzeitig mutierten die verbliebenen Insekten, Spielzeugautos und Geister zu puterroten, pfeilschnellen Monstern. Es entbrannte ein panischer, schweißtreibender Kletter-Sprint vor dem Monitor, bei dem man die Regenbögen blind nach oben hämmerte.

? 4. Der verbotene Ohrwurm: Ein musikalisches Urheberrecht-Abenteuer

Was Rainbow Islands bis heute zu einem unsterblichen Mythos der Automaten-Geschichte macht, ist seine unvergessliche, beschwingte Titelmelodie. Hauskomponist Hisayoshi Ogura bastelte einen Chiptune-Jingle, der so extrem fröhlich und treibend war, dass man am Gehäuse automatisch im Takt mitwippte.

  • Das Plagiat-Geheimnis: Wer genau hinhörte, merkte schnell, dass die Melodie eine exakte, beschleunigte Coverversion des weltberühmten Filmliedes „Over the Rainbow“ aus dem Zauberer von Oz von 1939 war!
  • Der Lizenz-Nervenkrieg: Da Taito damals die Urheberrechte nicht besaß, wurde es bei späteren Heimcomputer-Portierungen (wie für den Amiga 500 oder den C64) und späteren Neuauflagen oft brenzlig. Die Musik musste eilig abgeändert werden, um Klagen zu entgehen. Doch wer das originale Arcade-Gehäuse von 1987 in der Spielhalle erlebte, der hat diesen unverkennbaren, verbotenen Ohrwurm für immer im kollektiven Gedächtnis eingebrannt.

Rainbow Islands war der absolute Gipfel der farbenfrohen Arcade-Plattformer. Es nahm den Charme von Bubble Bobble [?], brachte uns an die frische Luft und bewies uns im Jahr 1987, dass man mit ein bisschen Regenbogen-Power selbst die höchsten Gipfel stürmen kann.

Jetzt seid ihr dran, liebe Regenbogen-Kletterer und Diamanten-Sammler! Der Münzschlitz blinkt:

  • Habt ihr es damals am Automaten oder auf den Heimcomputern (Amiga, Atari ST, C64) jemals geschafft, alle sieben Diamanten in einer Welt in der richtigen Reihenfolge zu sammeln?
  • Welche der thematischen Inseln war euer absoluter Favorit – die bunte Toy Island, die gruselige Monster Island oder das schräge Combat Island?
  • Und wer bekommt beim heimlichen Gedanken an die beschwingte „Over the Rainbow“-Melodie heute auch sofort wieder ein glückliches Retro-Grinsen ins Gesicht gezaubert? ?

Teilt eure diamantenen Highscores, Kletter-Anekdoten und Rainbow-Islands-Erinnerungen mit uns in den Kommentaren!

 

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