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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Games Tomb Raider III: Adventures of Lara Croft ??????????

Tomb Raider III: Adventures of Lara Croft ??????????

Post von Retromemo » 14.07.2026 20:57:19


„Nevada-Wüste, Londoner U-Bahn-Schächte und der nackte Überlebenskampf im giftigen Sumpf des Südpazifiks – Wer hat sich im Winter 1998 auch zentimeterweise durch das schwerste Abenteuer der Seriengeschichte gekämpft?“

Wir schreiben den November 1998. Nachdem Lara Croft in Tomb Raider II Venedig unsicher gemacht und die chinesische Mauer bezwungen hatte [?], holte das Entwicklerstudio Core Design zum ultimativen Rundumschlag aus. Sie veröffentlichten Tomb Raider III: Adventures of Lara Croft und trieben den Schwierigkeitsgrad, die Grafik-Engine und das Frustpotenzial vor unseren klobigen Röhrenmonitoren in astronomische Höhen!

Für unsere Ü50Surfer und die Gaming-Veteranen der Jahrtausendwende war Teil III ein echtes Brett. Das Spiel war unbarmherzig, bot aber eine damals revolutionäre Freiheit: Nach dem ersten Kapitel im indischen Dschungel durfte man auf einer weltweiten Übersichtskarte selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge man die nächsten drei Kontinente bereisen wollte.

? 1. Das unbarmherzige Südsee-Kachelraster: Kriechen, Sprinten und tödlicher Schlamm

Wer dachte, er könne die Level mal eben im Vorbeigehen lösen, wurde in Tomb Raider III im Minutentakt eiskalt erwischt. Core Design bohrte Laras Bewegungsrepertoire ordentlich auf, forderte dafür aber millimetergenaue Perfektion auf der mechanischen Tastatur:

  • Die neuen Moves: Lara konnte sich nun endlich flach auf den Bauch legen und durch enge Schächte kriechen. Zudem gab es eine Sprint-Taste inklusive Hechtsprung am Ende, die man für zeitgesteuerte Tore zwingend beherrschen musste.
  • Die tödliche Natur: Das Spiel führte Treibsand und giftige Sümpfe ein. Trat man nur einen Schritt falsch auf das scheinbar sichere Gras, versank Lara in Sekundenschnelle im Morast. Gepaart mit gierigen Piranhas im Wasser und giftspuckenden Echsen war das pure Nervennahrung.
  • Das Speicher-Drama auf Konsolen: Während PC-Spieler jederzeit sichern durften, kehrte auf der PlayStation 1 der pure Horror zurück. Man musste im Level seltene, glänzende Speicher-Kristalle sammeln. Hatte man keinen Kristall im Inventar, konnte man nach einer Stunde härtestem Rätselraten nicht speichern. Ein einziger Absturz in die Stacheln, und der gesamte Abend war ruiniert!

? 2. Von der Area 51 bis nach London: Ein gigantischer Kulissenwechsel

Die Story rund um vier mächtige Artefakte, die aus dem Gestein eines antiken Meteoriten in der Antarktis geschnitzt wurden, schickte uns an die skurrilsten Orte der Popkultur:

  • Nevada & Area 51: Lara brach in die berüchtigte Militärbasis ein. Das absolute Highlight? Man wurde zu Beginn gefangen genommen, verlor all seine Waffen und musste komplett ohne Ausrüstung aus den Zellen entkommen! Am Ende stand man im Hochsicherheitsbereich staunend vor einem echten, pixeligen UFO.
  • London: Ein verregneter, düsterer Albtraum. Man kletterte über die Dächer der Themse-Metropole, erkundete verlassene U-Bahn-Stationen (Aldwych) und kämpfte in den dunklen Abwasserkanälen gegen die Mutanten der Unterwelt.
  • Südpazifik & Antarktis: Vom sonnigen Inselparadies voller gefräßiger Dinosaurier und Kannibalen stürzte sich Lara im Finale in das ewige Eis der Antarktis, wo man im eiskalten Wasser eine eigene Thermo-Anzeige im Auge behalten musste, um nicht zu erfrieren.

Quad-Bikes, Kajaks und das ewige Butler-Kühlen

Der Fuhrpark aus Teil II wurde noch einmal getoppt. Lara schwang sich auf ein pfeilschnelles Quad-Bike, um durch die Wüste zu driften, paddelte mit einem extrem schwer zu steuernden Kajak durch reißende Stromschnellen oder feuerte mit einer dicken Unterwasser-Turbine auf Haie.

  • Laras neues Reich (Das Croft-Manor-Upgrade): Natürlich verbrachten wir vor der echten Mission wieder Stunden im Trainingslevel. Laras Villa war ein absoluter Abenteuerspielplatz geworden. Es gab einen geheimen Trophäenraum (in dem das Artefakt aus Teil I und der Kopf des T-Rex hingen!), einen Schießstand, auf dem man den treuen Butler Winston im kugelsicheren Kampfanzug (!) mit einer Paintball-Pistole beschießen konnte, und eine eigene Quad-Bike-Rennstrecke im Garten, für die man aber erst mühsam den Schlüssel im Haus finden musste. Das Kühlhaus-Einsperr-Ritual blieb natürlich das ungeschriebene Gesetz jedes Spielstarts. ?

? 4. Der Sound der Isolation

Akustisch feierte das Spiel dank der Sound Blaster-Karten ein atmosphärisches Fest. Das unverkennbare, majestätische Tomb-Raider-Hauptthema wurde für Teil III mit mystischen Dschungel-Trommeln und bedrohlichen Synthesizer-Klängen unterlegt. Wenn man mutterseelenallein in einem antiken Tempel stand, nur das Echo von Laras Schritten hörte und plötzlich das unheilvolle Knurren eines Tigers aus den Boxen dröhnte, saß man kerzengerade vor dem Bildschirm.

Tomb Raider III war im Jahr 1998 das unbarmherzigste, aber vielleicht auch lohnendste Abenteuer der klassischen Ära. Es belohnte Forschergeist, verlangte eiserne Disziplin und bewies uns, dass Lara Croft auch vor Außerirdischen, Dinosauriern und der Londoner U-Bahn keine Angst hatte.

Jetzt seid ihr dran, liebe Weltenbummler und Area-51-Infiltratoren!

  • Welches Kapitel habt ihr damals auf der Weltkarte nach dem Indien-Start als Erstes gewählt: Nevada, London oder den Südpazifik?
  • Wie viele Nerven hat euch das tückische Kajak-Fahren in den Stromschnellen damals gekostet?
  • Und wer von euch hat Winston im dritten Teil auch im Kühlhaus geparkt, obwohl er diesmal eine schicke Tarnweste trug? ?

Teilt eure schwersten Frust-Momente, Quad-Bike-Highscores und Tomb-Raider-III-Erinnerungen mit uns in den Kommentaren!

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