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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Rund um die damalige Gamingwelt Point and Klick Adventures von damals

Point and Klick Adventures von damals

Post von Retromemo » 14.07.2026 17:17:41


„Benutze das Gummihuhn mit dem Karabinerhaken an dem Drahtseil – Wer bei diesem Satz nicht den Kopf schüttelt, hat die Point-and-Click-Adventures der 90er überlebt!“

Wir reisen zurück in das goldene Zeitalter der Rätsel-Spiele. Bevor moderne Spiele uns mit leuchtenden Questmarkern, Navigationslinien oder eingebauten Hinweistexten an die Hand nahmen, bedeutete das Spielen von Adventures echte, mentale Schwerstarbeit. Für unsere Gaming-Veteranen und die Ü50Surfer war der Klick mit der Kugel-Maus auf dem Bildschirm oft ein tagelanger Nervenkrieg.

Denn in den 90er-Jahren folgten die Rätsel von Entwicklern wie LucasArts oder Sierra oft einer ganz eigenen, völlig absurden Logik, die uns schier in den Wahnsinn treiben konnte!

? 1. Das bodenlose Inventar: Der wandelnde Flohmarkt

Das Fundament jedes Adventures war die Tasche der Hauptfigur. Es gab kein Limit für das Gewicht oder die Größe.

  • Spielfiguren wie Guybrush Threepwood steckten völlig mühelos eine zwei Meter lange Leiter, einen riesigen Spaten, drei lebendige Hunde, ein halbes Dutzend Bananen und ein ganzes Schiffshorn in die unsichtbare Hosentasche.
  • Die Verzweiflungs-Taktik: Kam man im Spiel tagelang nicht weiter, griffen wir alle zur ultimativen Notlösung: Dem „Alles-mit-allem-kombinieren“-Ritual. Man klickte stumpf jeden Gegenstand im Inventar an und versuchte ihn mit jedem Objekt auf dem Bildschirm zu benutzen, in der Hoffnung, dass zufällig die richtige Kombination ausgelöst wird.

? 2. Die Hall of Fame der komplett unlogischen Rätsel

Einige Rätsel waren so absurd konstruiert, dass man ohne das dicke Handbuch oder ein Spiele-Magazin niemals auf die Lösung gekommen wäre. Hier sind die drei berühmtesten Logik-Aussetzer der 90er:

  • Das Affen-Rätsel (Monkey Island 2): Um eine Wasserpumpe abzustellen, brauchte man einen Schraubenschlüssel. Was tat man? Man reiste auf eine andere Insel, hypnotisierte einen kleinen Affen mit einer Banane, steckte das starre Tier in die Tasche und benutzte den Affen als Schraubenschlüssel (weil im Englischen ein Affe „Monkey“ und der Engländer einen Affen-Schraubenschlüssel „Monkey Wrench“ nennt). Ein absolut fieses Wortspiel, das im Deutschen überhaupt keinen Sinn ergab!
  • Die Katzenhaarbart-Katastrophe (Gabriel Knight 3): Um sich als ein bestimmter Mann zu verkleiden, brauchte Gabriel einen Schnurrbart. Er klebte Klebeband an ein Loch in der Wand, scheuchte eine Katze hindurch, damit deren Haare am Band hängen blieben. Dann malte er sich mit Sirup einen falschen Bart ins Gesicht und klebte die Katzenhaare auf – obwohl der Mann, als der er sich verkleidete, in Wahrheit überhaupt keinen Bart hatte!
  • Das Schnabeltier-Ei (Deponia): Um ein Schnabeltier-Ei auszubrüten, musste man es einfrieren, kochen, mit einem Staubsauger einsaugen und es schließlich von einem mechanischen Monster fressen lassen. Pure Cartoon-Logik!

☎️ 3. Die Rettung: Hint-Books und die teuren Telefon-Hotlines

Da das Internet noch in den Kinderschuhen steckte (und das 56k-Modem sekündlich Geld kostete), war man bei einem Hänger komplett auf sich allein gestellt. Es entstand eine ganz eigene Industrie, um verzweifelten Spielern aus der Klemme zu helfen:

  • Die Spiele-Hotlines: In den Handbüchern standen oft Telefonnummern von Microsoft, LucasArts oder Sierra. Wer dort anrief, zahlte oft astronomische 2 bis 3 Mark pro Minute, um von einem gut gelaunten Mitarbeiter den entscheidenden Tipp für das nächste Rätsel zu bekommen. Am Monatsende folgte dann die Abrechnung des Grauens auf der Telefonrechnung.
  • Die Hint-Books: Für Spiele wie Myst konnte man separate Lösungsbücher kaufen. Damit man sich nicht versehentlich das ganze Spiel verdarb, waren die Lösungen oft mit einer roten Folie (genau wie beim Kopierschutz) abgedeckt, die man erst über den Text legen musste, um die Schrift lesbar zu machen.

Heute sind diese wunderbar schrägen Kopfnüsse fast komplett aus der Spielelandschaft verschwunden. Doch wer erinnert sich nicht gerne an den stolzen Moment zurück, wenn nach Tagen des Grübelns plötzlich der Groschen fiel und das Spiel endlich weiterging?

Jetzt seid ihr dran, liebe Rätsel-Meister und Kombinations-Genies!

  • Bei welchem Adventure-Rätsel habt ihr damals am längsten auf dem Schlauch gestanden und hättet fast die Maus vor Wut in den Monitor geworfen?
  • Habt ihr damals auch heimlich die teure Telefon-Hotline angerufen, um euren Highscore oder die Story zu retten?
  • Und welches Point-and-Click-Adventure ist bis heute eure absolute Nummer 1?

Teilt eure absurdesten Rätsel-Geschichten und Point-and-Click-Erinnerungen mit uns in den Kommentaren!

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